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Auf dem direkten Weg ins Gehirn Die überlegenen Vorteile der Bilder werden in der Werbung deutlich und umfangreich genutzt. "Bilder sind schnelle Schüsse ins Gehirn" erklärt der Werbeforscher Kroeber-Riel
Ein Bild erkennt man viel schneller als einen Text Um ein Bildthema zu erkennen benötigt das Gehirn lediglich ca. 1/100 Sekunde. Um sich ein Bild mittlerer Komplexität zu merken, und sich später wieder daran zu erinnern, sind lediglich 1-2 Sekunden nötig.
Bilder wecken Emotionen Sieht man ein Bild von einer Erdbeere, bekommt man in der Regel Lust reinzubeissen. Das Wort Erdbeere hat diese Eigenschaft nicht, das Wort an sich ist lediglich eine Folge von Buchstaben die keine besonderen Emotionen in unserem Gehirn auslösen.
Man sieht also nur im Bild, was man schon im Kopf hat. Die Macht des Bildes hat auch etwas mit den Fähigkeiten des Gehirns zu tun. So speichert unser Gehirn ca. 75% visuelle Reize, 13% auditive und die restlichen 12% verteilen sich auf Riechen, Schmecken und Tasten.
Die Bildwirkung prägt sich ein Die Wirkung von Bildern beruht auf die Erzeugung "innerer Bilder" (Gedächnisbilder), diese werden deutlich besser verarbeitet und können aus unserem Gedächnis einfacher abgerufen werden. Es ist z.B. viel einfacher ein Bild zu beschreiben was man am Vortag gesehen hat, als eine Unterhaltung wortgetreu zu rekonstruieren oder einen gelesenen Text zu schreiben.
Unterschwellige Beeinflussung durch Bilder Schon Kleinigkeiten beeinflussen unsere Wahrnehmung, ohne uns darüber bewusst zu sein kann ein schönes Objekt (peripheres Bildelement) eine positive Stimmung auslösen (Wahrnehmungsklima) die zum Kauf des Produktes annimiert, die macht die Bedeutung von Stimmungsbildern aus! Auch die gute Merkfähigkeit von Bildern verleitet oft dazu das bekannte Produkte im Supermarkt den unbekannten und daher uninteressanten Produkten vorgezogen werden. Dies passiert natürlich vollkommen unbewusst und wird daher in der Werbung verständlicher Weise intensiv genutzt.
Oder können Sie sich erklären, warum auf Sportschuhen drei Streifen besser sind als zwei?
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